Krimiserie zum Blättern — Touch 1+2 von HOK

Schon vor einiger Zeit erreichten mich Rezensionsexemplare der ersten beiden Hefte von Touch. Die Story aus der Feder von HOK mit Inks von Ruben Gonzalez und Veronica Gontz und Farben von Liezl Buenaventura (Heft 1) bzw. Ester Salguero (Heft 2) dreht sich um die Sonderermittlerin Johanna Maza, die mit übernatürlichen Fähigkeiten Mordfälle löst. Hier nun mein Eindruck zu der Krimi-Reihe.

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Was ich las: Heirs of the Veil

Phineas Kaldinski und Jesse Klier machen schon lange gemeinsam Comics, und so existierte die Geschichte zu Heirs of the Veil auch schon länger, als es die Print-Neuerscheinung des ersten Bandes suggeriert. Unter dem Namen “Strayer” begannen die beiden schon in 2012, die Fantasy-Geschichte um den Ordnungshüter Cortez und seine beseelte Waffe, die sich in der Neuauflage von einem doch recht fantasy-klobigen Schwert zu einer schlanken Gleve gewandelt hat.

Und auch sonst tut der Reboot der Serie überaus gut. Das ganze Setting wirkt deutlich durchdachter und stimmiger, die Stadt Port Arbores wirkt wie aus einem Guss (was nicht zuletzt an den beeindruckend detaillierten Hintergründen liegt, die auch einige Verlagszeichner in den Schatten stellen). Die Farbkomposition ist überaus stimmig und die Charaktere sind so schön vielfältig, gut gezeichnet und vor allem coloriert, dass der Comic teilweise auch aus Standbildern einer Animationsserie bestehen könnte. 

Inhaltlich folgt die Story nun nicht mehr in erster Linie dem Strayer Cortez, sondern der jungen Hexe Victoria, die auf Anweisung ihrer Mutter nach Port Arbores geschickt wird, um eine mysteriöse Person zu finden. Das erste Kapitel schafft es gut, die wichtigen Charaktere vorzustellen und neugierig auf mehr zu machen.

Einziger Makel am ersten Band von Heirs of the Veil ist leider das Lettering. Die verwendete Schriftart ist leider nur mäßig lesbar und passt sich in der Größe unglücklicherweise den Sprechblasen soweit an, dass einige Bubbles nur noch wirklich schlecht zu entziffern sind. Hier hoffe ich beim nächsten Band (denn laut des Nachworts werden noch einige erscheinen) auf Besserung, an sonsten kann ich den Comic nur empfehlen.

Heirs of the Veil kann man für 10€ (zzgl Versand) bei Tentakelgottheit@web.de bestellen, neue und alte Seiten gibt es bei Tapas.

Was ich las: Kamo – Pakt mit der Geisterwelt

Mit Ban Zarbos Verlagsdebüt “Kamo – Pakt mit der Geisterwelt” rockt jetzt die zweite deutschsprachige Woman of Color — nach Nana Yaas “Goldfisch” — die Tokyopop-Eigenproduktionen (ich schreibe “deutschsprachig” und nicht “deutsch”, weil Zarbo Schweizerin ist) und auch das Verlagsdebüt “Undead Messiah” ihrer Zwillingsschwester Gin steht seit heute in den Regalen. Anlass genug, einen Blick in den ersten Band von Kamo zu werfen!

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